01.02.2019, 17:39 Uhr
Statement von unserem Bürgermeisterkandidaten Olaf Bechert zum Thema "Schulstandort Fürstenberg/Havel"
Ein Unding. In unserem Schulgebäude in Fürstenberg/Havel wird seit viel zu vielen Jahren...
Ein Unding. In unserem Schulgebäude in Fürstenberg/Havel wird seit viel zu vielen Jahren kein weiterführendes Schulangebot vorgehalten. Früher fanden hier die Kinder unserer Stadt ihre schulische Heimat bis zur 10. Klassenstufe. Auch ich. Das muss endlich auch heute wieder ermöglicht werden. Vor Monaten wurde die Initiative von einigen Stadtverordneten angekündigt, sich wieder und wieder mit dem für die Weiterentwicklung der Stadt und Region zentralen Thema befassen zu wollen, um ein Ergebnis zu erzielen, was uns Fürstenberger und das große Potential an zuzugswilligen Neubürgern zufrieden stellen kann. Zwischenzeitliche Rückschläge sollten nicht nur zur Kenntnis genommen werden. Aktivität war und bleibt weiter gefragt. Meinem Aufruf sind einige Stadtverordnete gefolgt. Dafür bin ich dankbar, weil man sich in Gemeinschaft doch viel besser miteinander abgleichen kann. Eine „herkömmliche“ Neueröffnung einer weiterführenden Schule scheint nach derzeitigem brandenburgischen Schulgesetz kaum möglich. Eine Variante für die Wiedereinrichtung eines weiterführenden SchulANGEBOTES stellt jedoch die Etablierung einer sogenannten Filiallösung dar. Hierbei würde eine in der Region bereits in einer anderen Stadt betriebene Schule zunächst einmal jeweils einen Klassenzug pro Jahrgang auch an unserer Fürstenberger Schule eröffnen. Als Filiale. Daher der Begriff. Der allgemeine Unterricht könnte in Fürstenberg stattfinden und der Fachkabinettunterricht anfangs an einem Schultag/Woche in der StammSchule. Investitionen hielten sich zunächst in Grenzen. Bereits vorhandene und neue Lehrkräfte könnten an beiden Schulstandorten unterrichten. Dazu braucht es nicht nur den Willen in unserer Stadt, sondern eine Abstimmung in der Region. Dies ist bereits erfolgt. Wenn es nun noch gelänge, einen Schulleiter einer StammSchule mit regionalem Herz für die Idee zu gewinnen, dann wäre eine Umsetzung sogar zeitnah realistisch möglich. Auf der gestrigen Stadtverordnetenversammlung konnte ich über einen weiteren LösungsAnsatz berichten, zu dem sich Stadtverordnete im Vorfeld verständigt haben. Hierbei handelt es sich um die Neueinrichtung eines sogenannten „Schulzentrums mit integrierter Grundschule“, welches ein weiterführendes Bildungsangebot bis Klassenstufe 10 mit umfasst. Auch hier gewährt das brandenburgische Schulgesetz auf den ersten Blick derzeit nicht die Möglichkeit der Umsetzung für Fürstenberg. Aber! Mit einer fundierten Begründung (welche in der Hauptsache auf ein sog. interkommunal abgestimmtes Regionalprinzip zielt) und einer Aufnahme der Idee in die kreisliche Schulentwicklungsplanung (welche jederzeit möglich erscheint - Gespräche und Aussagen deuten dies klar an!) besteht die Möglichkeit, eine AusnahmeGenehmigung des brandenburgischen Bildungsministeriums zu erwirken. Dazu bedarf es eines Antrages der Stadt, welcher durch Beschlussfassung der Fürstenberger Stadtverordnetenversammlung auf den Weg gebracht werden kann. Gestern haben wir angekündigt, dass wir (möglichst) fraktionsübergreifend eine entsprechende Beschlussvorlage zur Beschlussfassung in die Februarsitzung der Stadtverordnetenversammlung einbringen werden. Ebenfalls haben wir die Stadtverwaltung gebeten, bereits heute in den aktuellen Entwurf des Haushaltsplanes der Stadt für 2020 die Haushaltsstelle „Schulzentrum“ einzufügen, um unsere Absicht damit nach außen deutlich untermauern zu können. Das alles ist ein weiter Weg. Türen müssen noch viele geöffnet werden. Einige stehen uns aber auch schon ein Stück weit auf. WIR müssen mit Vertrauen und Vernunft hineingehen und Verbündete für unser Fürstenberg finden. Und, es gibt sie - die Verbündeten. Dies konnten wir bereits u.a. beim Thema „Sanierung der L 214“ bemerken. Was vor 3 Jahren noch unmöglich erschien, wird Wirklichkeit. Die Planungen für die Sanierung beginnen in nun in 2019. In 2020 sollen die ersten Abschnitte gebaut werden. Auch dies ist nur durch Beharrlichkeit und sachorientierten Austausch ohne parteipolitische Polemik gelungen. Für die Unterstützung auf diesem Weg danke ich heute schon allen Wegbegleitern. Diesen Dank würde ich gern auch noch einmal aussprechen, wenn es gemeinsam gelungen ist, wieder ein weiterführendes Schulangebot in Fürstenberg/Havel zu etablieren. Eines der zentralen Themen für unsere Heimatstadt. Für eine Zukunft in unserer Region."


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